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Heiraten in Vietnam
ein Erlebnis der ganz besonderen Art

Heiraten in Vietnam - © Fotolia.com #60340518

(2014) Ein gegenseitiges Ehegelöbnis sollte unter normalen Umständen aus inniger Überzeugung, frei von jeglichem Zwang heraus geschehen, doch nicht immer sind Gefühle der ausschlaggebende Faktor, sondern soziale Umstände bieten oftmals keinen anderen Ausweg. Doch eines vorweg, nicht alle vietnamesischen Frauen sehen die Ehe mit einem Ausländer aus dem vermeintlich reichen Westen als einzigen Ausweg auf ein vielleicht besseres Leben im Heimatland des zukünftigen Ehepartners! Leider beweist die bittere Realität vonseiten der Behörden in Deutschland oder Deutschen Botschaft in Hanoi, wenn es darum geht, ein Nachzug zum Ehepartner nach Deutschland zu erhalten immer wieder, dass nicht unerheblicher Teil der Deutsch-Vietnamesischen Eheschließungen, als vermeintliche Scheinehe abgestempelt werden.
Da werden unter anderem Argumente vorgebracht, die Heirat wurde doch nur zum Zweck der Erschleichung einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland geschlossen oder wie viel Geld hat denn der deutsche Ehemann für diese Hochzeit bekommen? Ein Umstand der betroffene oftmals mehr, als nur in Rage versetzt und Zweifel am vermeintlichen Rechtsstaat Deutschland aufkommen lassen. Zwar werden auch in Vietnam Zwangsehen praktiziert, doch es grenzt schon an eine Frechheit alle Eheleute unterschiedlicher Herkunft über einen Kamm scheren zu wollen, da sollten die Damen und Herren Politiker sich doch einmal auf die Würde des Menschen besinnen, welche laut Verfassung unantastbar sein soll. Oftmals bleibt für diese Ehepartner nur ein einziger Ausweg übrig, den gemeinsamen Ehealltag in Vietnam zu gestalten und auch diese Variante hat einen ganz besonderen Reiz, dazu mehr im weiteren Verlauf dieses kleinen Ratgebers.

Eine Entscheidung fürs Leben - Ehealltag in der Wahlheimat Vietnam!

Es gibt viele Wege einen Verdacht auf Scheinehe (Schutzehe) vonseiten der Deutschen Behörden erst gar nicht aufkommen zu lassen, wobei der effektivste wohl die Entscheidung für ein gemeinsames Leben in der Wahlheimat Vietnam darstellt. Ein Schritt, den viele bis zum heutigen Tag nicht bereut haben, denn Südostasien besitzt einen ganz besonderen Reiz, welcher sich aus Gastfreundlichkeit, Offenherzigkeit und natürlicher Schönheit zusammensetzt. Alles was für eine derartige wohnliche Veränderung erforderlich ist kann mit drei Worten beschrieben werden: Eine Arbeit (oder Vermögen), Unterkunft sowie familiären Rückhalt (Familie und Ehepartner in Vietnam). Sind diese drei besagten Dinge vorhanden, ist ein Ehealltag an der Seite einer vietnamesischen Ehefrau ein einziges Paradies auf Erden, denn nirgends auf der Welt lassen sich Harmonie und bedingungslose Aufopferungsbereitschaft hautnah miterleben, als in Vietnam.
Die Familie gilt als heilig, alle anderen Dinge, welche zum Leben einer Ehegemeinschaft wichtig sind, kommen danach. Die Aufgabenteilung funktioniert gänzlich einfach, wobei die Ehefrau sich liebevoll um den Haushalt, die Kindeserziehung und Zubereitung der gemeinsamen Mahlzeiten kümmert, obliegt es in der Pflicht des Ehemannes die finanziellen Bedürfnisse der Familie abzusichern. Das funktioniert in der Realität einfach perfekt und wird von beiden Partnern mit viel Hingabe umgesetzt. Sicherlich gibt es auch in einer Deutsch-Vietnamesischen Beziehung (Ehe) hin und wieder ein paar Streitigkeiten, welche dennoch so schnell diese entstanden, sind auch wieder beigelegt. Bitte was hat das mit einer Scheinehe (Schutzehe) zu tun? Deutsche Behörden machen es sich in dieser Behauptung etwas zu einfach, denn eigene Erfahrungen haben zu der Erkenntnis geführt, dass Vietnamesen in aller Regel über weitaus mehr privates Vermögen verfügen, als dieses in Deutschland der Fall ist.

Die Ehe - ein Bund für die Ewigkeit?

Der Bund der Ehe sollte eigentlich ein Gelöbnis für die Ewigkeit sein, ist es auch, doch unvorhergesehene Dinge können eine solch eingeschworene Gemeinschaft dennoch gewaltig ins Straucheln bringen. Auch Vietnamesen sind nur Menschen, geleitet von Instinkten, Gefühlen und Gedanken, doch im Laufe der Zeit können sich Dinge sehr schnell ändern, wodurch es auch in Vietnam zu einer Scheidung kommen kann. Ein Umstand, den sich keine Ehefrau oder kein Ehemann wünscht, denn eine Scheidung in Vietnam ist oftmals verbunden mit einem sozialen Abstieg (zumindest für die Ehefrau). Finanzielle Absicherung, berufliche Perspektiven sowie Wohnverhältnisse brechen für die Ehefrau von einem Tag auf den anderen zusammen. Eine nahezu ausweglose Situation führt in Vietnam sehr oft dazu, dass sich vietnamesische Ehefrauen in solch einem Falle sogar mit Selbstmordgedanken befassen. Nicht selten werden zurückgelassene Ehefrauen selbst von der eigenen Familie verstoßen, ganz abgesehen von der unmittelbaren Nachbarschaft des Wohnortes. Das bedeutet für vietnamesische Frauen, eine Wiedereingliederung in die vietnamesische Gesellschaft gleicht in vielen Fällen einem Spießrutenlauf!