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Faszination Carsharing

Faszination Carsharing

(2014) Mobil sein, ohne einen eigenen Pkw zu besitzen, doch wie bitte schön soll denn das gehen? Ach ja es gibt ja die sogenannten Autovermietungen wie EuropCar, Sixt oder Avis, welche es Interessenten ermöglichen gegen einen entsprechenden finanziellen Obolus mit einem Fahrzeug aktiv am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Klingt doch praktisch, nur lohnt sich eine derartige Variante letztendlich nur für einen bestimmten Zeitraum und stellt somit insbesondere im Privatbereich keine dauerhafte Alternative dar, denn neben den gewöhnlichen Mietwagenkosten kommen zudem noch Versicherungsausgaben, Kilometerabrechnungen sowie Spritkosten hinzu. Bei gewerblicher Nutzung sieht diese Alternative bereits gänzlich anders aus, denn hierbei lassen sich anfallende Auslagen teilweise oder gar ganz steuerlich geltend machen. Hierzu bietet sich die Rubrik Betriebskosten regelrecht an, doch in privater Hinsicht wird sich in Steuerfragen zwecks Rückerstattungen kaum etwas bewerkstelligen lassen. Was bleibt also letztendlich übrig? Mit ganz einfachen Worten ausgedrückt "Carsharing", eine Alternative, welche bereits in den 1980er Jahren erfolgreich angewendet wurde. Denn bereits hier wurden in vielfacher Art und Weise Fahrzeuge zur gemeinschaftlichen Benutzung eingesetzt. Ein effektives und vielversprechendes Geschäftsmodell, welches in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut und weiterentwickelt wurde, allenfalls die Bezeichnung hat sich geändert. Somit hat sich Carsharing immer mehr durchsetzen können, wobei schwierige wirtschaftliche Zeiten, wo Kostenexplosionen bei den Benzinpreisen, laufenden Betriebskosten sowie Unterhaltungskosten all gegen wertig geworden sind, einen erheblichen Teil dazu beigetragen haben. Umdenken, handeln sowie dennoch mobil den Alltag meistern, nur mit einem einzigen Nebeneffekt, gemeinsam mit mehreren Personen ein und dasselbe Fahrzeug zu benutzen.

Für welchen Personenkreis lohnt sich Carsharing besonders?

Sicherlich handelt es sich beim sogenannten Carsharing ebenfalls um Mietwagen, doch das angewandte Prinzip gegenüber herkömmlichen Mietfahrzeugen wird anders gehandhabt. Hierbei greifen immer mehr Mitglieder, welche insbesondere in Großstädten zu finden sind auf Carsharing zurück. Dieses hat auch einen ganz speziellen Grund, denn hierdurch lassen sich nicht nur teure Unterhaltungskosten einsparen, sondern verursacht nur dann Kosten, wenn das Fahrzeug auch tatsächlich genutzt wird. Somit sind Personen, welche nicht tagtäglich auf einen Pkw angewiesen sind mit Carsharing mehr als nur gut beraten. Für Personen, die jedoch täglich auf ein Fahrzeug angewiesen sind, lohnt es sich dann doch eher über eine Anschaffung eines eigenen Pkws nachzudenken, denn hierdurch ist man letztendlich weitaus flexibler. Damit lässt sich folgende Schlussfolgerung ableiten: Personen, welche nicht täglich aber dennoch regelmäßig auf ein Fahrzeug angewiesen sind, um beispielsweise Einkaufsfahrten oder Fahrten zum Sportsverein tätigen zu können, lohnt sich Carsharing auf alle Fälle. Experten namhafter Automobilclubs in Deutschland haben einmal klar und deutlich verlauten lassen, dass alle Personen, welche weniger als 10.000 Kilometer im Jahr mit einem Fahrzeug zurücklegen über Carsharing nachdenken sollten. Der Personenkreis, welcher mehr als 10.000 Kilometer im Jahr mit einem Fahrzeug zurücklegt, ist mit der Anschaffung eines eigenen Pkws besser beraten.

Freies Carsharing könnte durchaus eine Alternative darstellen!

Neben dem herkömmlichen Carsharing, welches gegen eine gewisse Mitgliedschaft angeboten wird, bietet sich zudem auch noch das sogenannte freie Carsharing als lohnende Alternative an. Diese Alternative lohnt sich insbesondere für Personen, welche in entsprechenden Ballungsgebieten oder Großstädten leben und des Öfteren spontan ein Fahrzeug benötigen. Somit lassen sich kurze Strecken innerhalb kürzester Zeit zurücklegen, wobei nach Beendigung der Fahrt der Mietwagen einfach irgendwo abgestellt werden kann und von anderen umgehend von dort aus wieder benutzt werden kann. Eine Methode, welche in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits seit vielen Jahren mit großem Erfolg angewandt wird, setzt sich zunehmend auch vorwiegend in Großstädten innerhalb Deutschlands durch. Das Besondere am freien Carsharing besteht darin, dass hierbei in aller Regel nach Minuten abgerechnet wird und nicht wie gewöhnlich nach tatsächlich gefahrenen Kilometern.

Das Fahrzeug an festem Platz abgestellt - eine weitere Variante!

Für Personen, welche ihren gewöhnlichen Wohnsitz in sogenannten Speckgürteln haben, lohnt es sich auf ein sogenanntes stationsbasiertes Carsharing zurückzugreifen. Das bedeutet in der Praxis: Nutzer eines Mietwagens benötigen für einen ganz bestimmten Zeitraum, welcher bei einem der ansässigen Anbieter bereits im Vorfeld entsprechend gebucht wird und können diesen zum besagten Zeitpunkt an einem hierfür fest vereinbarten Stellplatz abholen. Diese Variante lohnt sich auf jeden Fall für Anwohner in Wohngebieten, welche sich in unmittelbarer Nähe zu einem der zahlreichen Anbieter von Carsharing aufhalten und spart zudem kostbare Zeit.

Wo befinden sich die meisten Carsharing-Stationen innerhalb Deutschlands?

Entsprechende Carsharing-Stationen sind heutzutage über ganz Deutschland verteilt, dennoch gilt insbesondere Süddeutschland als Mekka des Carsharings. Allein Karlsruhe verfügt über zahlreiche Carsharing-Stationen, welche in circa 380 Städten und Gemeinden zu finden sind. Deshalb wird Karlsruhe nicht umsonst, als Carsharing-Hauptstadt Deutschlands bezeichnet und mit 1,93 Fahrzeugen auf 1.000 Einwohner gerechnet allen anderen Großstädten um Längen voraus. Vor allem in der Nähe von Bahnhöfen, Flughäfen aber auch im Stadtkern selbst sind heutzutage Carsharing-Stationen zu finden, welche schnell und unkompliziert entsprechende Fahrzeuge sowie Serviceleistungen anbieten können. Einen einzigen Nachteil hat das Ganze auch, denn alle ausgeliehenen Fahrzeuge müssen an den jeweiligen Ausgangsort zurückgebracht werden, es sei denn, eine der bereits erwähnten Alternativen wie freies Carsharing wird in diesem Falle angewendet.